Tipps rund um die Scheidung

Ihr Anwalt im Familienrecht in Nürnberg: Die 20 besten Tipps rund um die Scheidung

Damit Sie Ihre Rechte kennen und Fehlentscheidungen vermeiden

Als Fachanwalt im Familienrecht haben wir für Sie die wichtigsten Informationen über eine Scheidung in 20 Tipps zusammengefasst. Dadurch erhalten Sie einen schnellen Überblick und wissen, was auf Sie zukommt. Durch diese Tipps sparen Sie Zeit, weil Sie nicht selbst Informationen recherchieren müssen. Oftmals fehlt auch einfach die Kraft, Informationen zu sammeln. Unsere Tipps helfen Ihnen, wichtige Fragen zu formulieren, für die Klärungsbedarf besteht. Sie sind deshalb eine gute Orientierungshilfe und Vorbereitung für eine erste Beratung in unserer Anwaltskanzlei in Nürnberg.

1. Je früher, desto besser

Im Rahmen einer anwaltlichen Erstberatung lernen Sie, welche Punkte in Bezug auf eine Scheidung von besonderer Relevanz sind. Dabei gilt, dass Ihnen ein Rechtsanwalt deutlich besser helfen kann, wenn noch keine rechtskräftigen Tatsachen geschaffen worden sind.

2. Kosten sparen durch eine einvernehmliche Regelung

Nicht immer ist eine Scheidung kompliziert. Sind alle wichtigen Details vorab geklärt, können Sie sich mit Ihrem Partner einigen, um die Anwaltskosten gering zu halten. Gerne berät Sie Ihr Anwalt über diese Möglichkeit im Rahmen eines Erstgesprächs.

3. Die Höhe des Trennungsunterhalts abklären

Der Anspruch auf Trennungsunterhalt besteht, sobald die Trennung erfolgt ist. Notieren Sie sich daher diesen Termin, um Ihre Unterhaltsansprüche durchzusetzen. Je schneller eine individuelle Berechnung der Höhe Ihrer Ansprüche auf Trennungsunterhalt erfolgt, desto leichter lassen sich hohe Nachforderungen vermeiden. Gerne berät Sie Ihr Anwalt im Scheidungsrecht über die Berücksichtigung abzugsfähiger Posten, wie beispielsweise gemeinsamer Kredite oder sonstiger Unterhaltsverpflichtungen.

4. Besteht eine Arbeitspflicht?

Generell sind beide ehemaligen Eheleute nach der Scheidung verpflichtet, sich selbst zu versorgen. Dies bedeutet konkret, dass sowohl Sie als auch Ihr Expartner arbeiten gehen müssen, um Ihren jeweiligen Lebensunterhalt zu erwirtschaften. Jedoch gibt es einige Fälle, in denen die Arbeitspflicht begrenzt oder aber sogar gänzlich ausgesetzt wird. Im Rahmen einer ersten Beratung informieren wir Sie, inwieweit eine solche Pflicht auf Sie zukommt oder aber Ihre zu zahlenden Unterhaltsansprüche mindert.

5. Kindesunterhalt geht vor

Im Familienrecht gibt es eine Abstufung, nach welcher der Trennungs- sowie der nacheheliche Unterhalt dem Anspruch auf Kindesunterhalt untergeordnet sind. Ihr Rechtsanwalt für Familienrecht aus Nürnberg erklärt Ihnen detailliert, welche Zahlungen anstehen und wie sich der finanzielle Bedarf im Laufe der Zeit verändern kann.

6. Der Anspruch auf Verfahrenskostenhilfe (staatliche Hilfe)

Ein Scheidungsverfahren kann nicht zu unterschätzende Kosten mit sich bringen. Reichen Ihre Einkommensverhältnisse nicht aus, steht Ihnen unter Umständen eine staatliche Unterstützung zu. Im Rahmen eines Informationsgesprächs klären wir gerne mit Ihnen gemeinsam, ob Ihre finanzielle Situation einen Antrag auf Verfahrenskostenhilfe rechtfertigt. Neben Ihrem monatlichen Einkommen spielen Ihre Schulden sowie die Höhe der Unterhaltsverpflichtung eine wichtige Rolle.

7. Gemeinsame Schulden – nicht immer ist dies so eindeutig

Auch wenn Sie als Ehegatten grundsätzlich für Ihren Ehepartner einzustehen haben, bedeutet dies nicht automatisch, dass die Schulden des einen den anderen treffen müssen. Ob und in welcher Höhe Sie sich tatsächlich selbst verpflichtet haben, für die Schulden Ihres Expartners zu haften, lässt sich im Rahmen einer ersten Beratung schnell feststellen. Alternativ beraten wir Sie selbstverständlich auch, sofern die Schulden überhand nehmen und eine Privatinsolvenz infrage kommt.

8. Das Trennungsjahr ist wichtig

Vielfach werden Sie lesen, dass das Trennungsjahr auch ausfallen kann, sofern sich beide Ehegatten einig sind. Dies ist jedoch schlichtweg falsch und kann Sie unter Umständen teuer zu stehen kommen, da Sie in Ihrem Scheidungsantrag ein fingiertes Trennungsdatum angeben müssten. Nutzen Sie das Trennungsjahr stattdessen, um familienrechtliche und steuerliche Details zu klären und sich finanziell in allen Belangen zu einigen. Selbstverständlich steht Ihnen Ihr Rechtsanwalt aus Nürnberg auch dann zur Seite, wenn sich die Trennung nicht einvernehmlich gestalten lässt.

9. Der Scheidungsantrag folgt nach dem Trennungsjahr

Ist das Trennungsjahr beendet, steht der Scheidung nichts mehr im Wege. Die Trennung wird damit endgültig besiegelt. Aufgrund der Auswirkungen, die die Scheidung auf Ihre Rentenansprüche sowie Ihr gesamtes Vermögen hat, versucht Ihr Anwalt für Familienrecht aus Nürnberg, genau den passenden Zeitpunkt zu wählen.

10. Die Sicherung der eigenen Altersversorgung

In Folge der massiven Auswirkungen, die das Scheidungsrecht auf Ihre Rentenansprüche hat, ist es sinnvoll, sich vorab einen Überblick über die gemeinsamen und individuellen Versorgungsansprüche zu machen. Gerne berät Sie Ihr Anwalt bereits direkt nach einer Trennung über die Möglichkeiten, Ihre eigene Altersvorsorge zu verbessern.

11. Eine kurze Ehe ist immer noch eine Ehe

Wer die Ehe miteinander eingeht, bindet sich rechtlich aneinander. Dies ändert sich auch nicht dadurch,
dass bereits nach kurzer Zeit eine Scheidung erfolgt. Je nach Ihren individuellen Verhältnissen erwerben Sie Ansprüche auf Trennungs– oder nachehelichen Unterhalt. Gerne prüft Ihr Rechtsanwalt für Familienrecht aus Nürnberg Wolfgang Pasch, welche Rechte Sie haben und wie Sie diese durchsetzen können.

12. Die Höhe des nachehelichen Unterhalts vorab berechnen

Da eine Scheidung deutliche finanzielle Folgen hat, sind Sie sicherlich daran interessiert, inwieweit sich Ihre finanzielle Lage in Zukunft ändert. Ohne Probleme lässt sich dies anhand Ihrer Unterlagen bereits vorab klären, damit Sie nach der erfolgten Gerichtsentscheidung keine böse Überraschung erleben.

13. Für klare Verhältnisse sorgen

Eine Trennung führt grundsätzlich dazu, dass jeder Ehepartner Verantwortung für sich selbst übernehmen muss. Beugen Sie eventuell auftretenden Problemen in finanzieller Hinsicht vor, indem Sie Ihre Konten aufteilen und eventuell bestehende Vollmachten entziehen.

14. Ein neuer Partner kann ein Gewinn sein

Wurden Sie verlassen und ein neuer fester Partner spielt eine Rolle, ist dies häufig schwierig mit anzusehen. Es kann jedoch durchaus etwas Positives haben, da sich die eventuell zu zahlenden Unterhaltsansprüche reduzieren können. In Ihrer Kanzlei für Familienrecht lässt sich schnell klären, inwieweit eine neue Partnerschaft von Relevanz für das Scheidungsverfahren ist.

15. Der Auszug aus der gemeinsamen Wohnung

Häufig zieht zunächst ein Partner aus der Wohnung aus. Aufgrund eines gemeinsamen Mietvertrages besteht jedoch weiterhin die Verpflichtung, für die Miete sowie eventuell anfallende Mängel bei der späteren Wohnungsübergabe aufzukommen. Drängen Sie daher rechtzeitig darauf, den Mietvertrag aufzulösen oder aber zu übertragen.

16. Geld sparen nach der Trennung? Nicht immer eine gute Idee

Während des Trennungsjahres gibt es Entscheidungen, die finanzielle Auswirkungen auf Ihre Vermögenssituation haben. Zusätzliche Kredite oder hohe Sparraten können Ihre bisherige Kalkulation durcheinanderbringen. Gerne informiert Sie Ihr Fachanwalt auch über die Möglichkeit einer Scheidungsvereinbarung, um frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen.

17. Behalten Sie das Wohl Ihrer Kinder im Blick

Bei allem Ärger, den ein Scheidungsverfahren mit sich bringen kann, verlieren Sie Ihre Kinder nicht aus den Augen. Tragen Sie keine Streitigkeiten vor den Augen Ihrer Kinder aus und stellen Sie Ihre eigenen Bedürfnisse ggf. hinter die Ihrer Kinder.

18. Langfristig planen

Ist das Scheidungsverfahren beendet, ändert sich Ihr komplettes bisheriges Leben. Behalten Sie daher Ihre Kosten im Blick und informieren Sie sich frühzeitig, was Ihnen zusteht und in welchen Bereichen Sie evtl. etwas zurückstecken müssen.

19. Sich trennen, ohne sich scheiden zu lassen – geht das?

Diese Möglichkeit führt nur in seltenen Fällen zu Vorteilen. Wer dauerhaft getrennt lebt und dennoch Steuervorteile nutzt, macht sich strafbar und muss unter Umständen mit horrenden Nachzahlungen rechnen. Gerne beraten wir Sie umfassend, inwieweit sich die Kosten des Scheidungsverfahrens möglichst geringhalten lassen, um Ihren finanziellen Spielraum nicht zu stark zu belasten.

20. Eine günstige Scheidung ist möglich

Auch wenn jeder Einzelfall etwas anders liegt, so gibt es eine universelle Weisheit, die für jedes Scheidungsverfahren gilt: Je weniger Streit, desto günstiger wird es für Sie! Ihr Rechtsanwalt berät Sie gerne, inwieweit sich eine gerichtliche Auseinandersetzung lohnt und in welchen Fällen Sie mit einer Einigung besser bedient sind.